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22/08/03

Grenzcamp-Raeumung / Protestaufruf gegen Koelnmesse 

Polizei-Uebermacht beendet am 9. August 2003 das 6. Antirassistische Grenzcamp in K?ln

Das Allgemeine Syndikat K?ln (FAU-IAA) ruft dazu auf, Protest-Faxe und E-Mails an die Koelnmesse zu schicken.

Sie geh?rt zu den groessten Messeverantaltern in Europa und hat Kontaktbueros in Mailand, Chicago und Singapur. In gewisser Weise ist die Koelnmesse ein kapitalistisches Gegenstueck zum Grenzcamp. Sie veranstaltet sogar eine "Internationale Fachmesse fuer Sportartikel, Campingbedarf und Gartenmoebel" (http://www.spoga-cologne.de). Die Koelnmesse ist zu grossen Anteilen in staedtischem Eigentum, Oberbuergermeister Fritz Schramma sitzt dem Aufsichtsrat vor. In der Selbstdarstellung schwafelt man - wie in Koeln ueblich - stets vom weltoffenen, internationalen und besucherfreundlichen Flair der Stadt.

Doch weltoffen ist die Koelner Stadtverwaltung, die Polizei und das Regierungspraesidium nur, wenn es um die eigenen Interessen dieser korrupten Blase geht oder um die Interessen der lokalen und internationalen Bourgeoisie.

Es ist jetzt wichtig, am Ball zu bleiben. Die brutale Raeumung des Grenzcamps ist nicht nur fuer die Koelner Linke ein herber Schlag, es besteht die Gefahr, dass sie eine Kursaenderung im Umgang mit dem gesamten Sommercamp-Wesen markiert, das von Sommer zu Sommer in ganz Europa waechst und gedeiht. Nicht zuletzt, weil die Leute immer weniger Kohle in der Tasche haben und merken, dass kein Geld, trotzdem Urlaub, Leute treffen und Auf-den-Putz-Hauen gut zusammen passen k?nnen.

Also: Geigt der Koelnmesse die Meinung!

Das Grenzcamp im Netz:
http://www.nadir.org/nadir/kampagnen/camp03/

Die Koelnmesse im Netz:
http://www.koelnmesse.de

Koelnmesse International GmbH
Siegburger Str. 231
D-50679 Koeln
Tel.: +49.221.821-3221
Fax +49.221.821-3999
kmi@koelnmesse.de

Koelnmesse Srl.
Via Brera, 4
20121 Milano
Tel. +39 02 8696131
Fax: +39 02 89095134
info@koelnmesse.it

Koelnmesse, Inc.
8700 W. Bryn Mawr. Ste. 640 N.
Chicago, IL 60631
Tel. 773-326-9920
Fax: 773-714-0063
info@koelnmesse.com

Koelnmesse Pte. Ltd
152 Beach Road
#25-05 Gateway East
Singapore 189721
Tel. +65 6396-7180
Fax: +65 6396-8403
info@koelnmesse.com.sg

20/08/03

Gefangen in britischen Knästen - Ein SchwarzRoter Salon mit Mark Barnsley 

Donnerstag, 25. September 2003, 20.30 Uhr
LC-Café, Ludolf-Camphausen-Str. 36, 50672 Köln


Der Anarchist Mark Barnsley hat 8 Jahre in britischen Knästen gesessen. Er ist dabei insgesamt 20 Mal verlegt worden - was ihm zwangsweise einen genauen Einblick in das britische Knastsystem verschafft hat. Was Politiker hierzulande momentan nur fordern und häppchenweise einführen wollen, den kostengünstigen, effizienten Privatknast, wird in Großbritannien seit Jahren durchexerziert. Es lohnt sich also, einen Blick ins Musterländle des Manchesterkapitalismus zu werfen, denn dort könnte ein Teil unserer Zukunft liegen.

Das Allgemeine Syndikat wird versuchen, als Ergänzung einen kurzen Einblick über Privatisierungstendenzen in deutschen Knästen zu geben. Als gewerkschaftliche Initiative interessiert uns insbesondere die Knast-Arbeit und deren Bedingungen.

Die Gründe, die zu Mark Barnesleys Verhaftung geführt haben, sind so haarsträubend, dass der Raum fehlt, sie hier zu schildern. Um ihn zu unterstützen und Mark frei zu bekommen, hat sich eine lebhafte Kampagne entwickelt, die vor allem in GB, Irland ihren Sitz hatte und stark vom Anarchist Black Cross, der anarchistischen Gefangenen Hilfe, getragen wurde. Auch um die ABC-Aktivitäten soll es gehen.

Allgemeines Syndikat Köln (FAU-IAA)

Zur Knast-Privatisierung in Deutschland und USA:
http://www.trend.partisan.net/trd0900/t290900.html
http://www.trend.partisan.net/trd7803/t437803.html
http://de.indymedia.org//2003/03/44619.shtml
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,261779,00.html
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,261529,00.html

Die Mark Barnesley Kampagne:
http://www.freemarkbarnsley.com

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